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! INITIATIVE 2003-Tennis und Mehr ! Seit geraumer Zeit beschäftigt sich der Tennisclub Höchstadt mit seiner Zukunfts-Perspektive. Was wird in einigen Jahren sein? Wohin entwickeln sich die Tennisclubs im allgemeinen und wir vom TC Höchstadt im besonderen? Kein Zweifel: Die Tennisszene muss sich neu definieren ! Der Boom der 70-er Jahre, der durch den Schritt aus der Exklusivität zum Volkssport entstand, die blühenden 80er, die ihren zusätzlichen Schub aus der Popularität der Beckers, Stichs, Grafs erhalten haben, diese Zeit ist vorbei. Die Clubs müssen nun ihr Angebot erweitern. Die Freizeit ist so kostbar geworden, dass unsere Gesellschaft sehr sorgsam und viel bewusster mit ihr umgeht. Der TC Höchstadt möchte daher mit neuen Sportbereichen, die lässig und locker von allen Mitgliedern genutzt werden können und unseren Club auch für Neumitglieder attraktiver machen in die nächsten Jahrzehnte gehen. z.B. Beach - Tennis Die Idee : Jeden Sommer spielen Millionen von Urlaubern Tennis oder tennisähnliche Spiele am Strand. Viele machen hier mit Tennis die erste Bekanntschaft. Die Varianten sind vielfältig, die Regeln nicht normiert. Netzte gibt es nur selten. Meist spielt man nur mit dem Partner hin und her, um den Ball im Spiel zu halten, wertfrei, ohne zu zählen, ohne Ehrgeiz, nur zum Spaß. Die Feldgrößen sind beliebig. Vielfältige Wettkampfformen haben sich in der Folgezeit gebildet. Die Faszination des Spiels im Sand war so groß, dass sich daraus ein eigenes Sportspiel entwickelte. Seit dem Sommer 1998 wird Beach -Tennis als neue Sportart des DTB mit eigenem Regelwerk betrieben. Feldmaße: Einzel: 18x6m Doppel: 18x9m (Volleyballfeld) Netz: 1,6m hoch Ball: Methodikball
Punkt-, Spiel- und Satzgewinn: Der Spielbeginn: Der Aufschlag: Das Spiel: Die Zählweise der Sätze: Die Zählweise der Spiele:
Die Taktik : Durch die engen Maße des Spielfeldes ergeben sich beim Einzel viele Volleysituationen. Der tiefe Volley ist der meist gespielte Ball. Die beste Position ist die Mitte des Feldes, da man von hier das Netz, wie die Grundlinie gleich schnell erreichen kann. Volleystop und Volleylob sind die häufigsten Schlagarten. Um den Gegner in die hintere Feldhälfte zu zwingen und damit den hohen Volley oder Schmetterschläge zu verhindern, werden Lobs gespielt, die in dem tiefen Sand nur schwer zu erlaufen sind. Die Netzhöhe von 1,6m lässt daher Kill- und Schmetterschläge nur in unmittelbarer Netznähe und in sehr begrenztem Umfang zu. Die Doppeltaktik des Beach -Tennis unterscheidet sich von der normalen Doppeltaktik nur durch die Position am Platz. Beide Spieler versuchen möglichst auf gleicher Linie zu stehen oder stehen seitlich gestaffelt hintereinander in der Mitte des Feldes. Tiefe Volleys sind gute Mittel, um erfolgreich zu sein. Um Zeit zu gewinnen und damit die Standartposition wieder einnehmen zu können, empfiehlt sich auch hier der Lob. Kennzeichen des Doppels im Beach -Tennis ist der "Hechtschlag". Die konditionellen Anforderungen : Je tiefer der Sand, desto kraftraubender ist das Spiel. Bei einem tiefen Boden zwei Gewinnsätze spielen zu wollen, erfordert und gibt eine hervorragende Kondition. Die ständigen Start-, Brems-, Sprung-, Umkehr- und Drehbewegungen beanspruchen die gesamte Muskulatur, besonders die der Beine. Um Überforderungen zu vermeiden, ist es empfehlenswert, zunächst nur auf einen Gewinnsatz zu spielen. Die Intensität ist erheblich höher als beim normalen Tennisspiel. Ein entsprechender Wasser- und Energieausgleich ist bei längerer Spielzeit unbedingt erforderlich. Quelle: Mensing, Eberhard/ Ausschuß Breitensport des DTB: Beach-Tennis. Die offiziellen Regeln im Breitensport. Oder z.B. Beach - Volleyball
Und hier - Unser Beach
Oder aber zum Entspannen z.B. Boule oder Petanque, wie man es auch nennt.
Boule heißt auf deutsch schlicht und einfach "Kugel". Im Laufe der Zeit entwickelten sich vor allem in Frankreich verschiedene Kugelspiele. Die populärste Variante dieser "Jeux de Boules" ist Petanque, das auch in Deutschland gespielt wird. Zur Geschichte der Boule-Spiele Die Entwicklung der Boule-Spiele reicht Jahrhunderte zurück. Ihren Anfang nahmen sie in der Form unterschiedlicher Kugelspiele, die in zahlreichen Ländern von allen Schichten der Bevölkerung ausgeübt wurden. Schon im 13. Jahrhundert wurde in Frankreich mit Holzkugeln Boule gespielt. Hierbei ging es darum, die Kugeln möglichst nahe an ein Ziel zu platzieren, entsprach also in etwa den heutigen Versionen. Genauso wie das Spiel verfolgt wurde, gab es andererseits auch öffentliche Unterstützung. Die berühmte Fakultät von Montpellier bestätigte im 16. Jahrhundert den Wert des Boule-Spiels für die Gesundheit: "Es gibt keinen Rheumatismus oder andere ähnliche Leiden, die nicht durch dieses Spiel vereitelt werden können, es ist für jede Altersstufe geeignet." Die Popularität des Spiels stieg im 19. Jahrhundert stark an. Es wurde nicht mehr nur auf Wiesen außerhalb der Stadt gespielt, sondern überall, wo Platz war, in den Straßen und auf den Marktplätzen. In Frankreich gibt es heute einige unbekannte regionale Spiele sowie das "Boule-Lyonnaise", das "Jeu Provencal" und das jüngste , aber heute populärste aller Boule-Spiele: "Petanque". Die Spielidee ist immer die gleiche, es wird versucht ein oder mehrere Kugeln näher an eine Zielkugel zu platzieren als der Gegner. Unterschiedlich sind die Spielregeln, das Gewicht der Kugeln und die Abmessungen des Spielfeldes.
Petanque - Die Regeln Petanque ist eine Sportart, in der Mannschaften gegeneinander spielen, und zwar
Beim Triplette hat jeder Spieler zwei Kugeln, beim Doublette und beim Tete-ä-tete jeder Spieler drei Kugeln zur Verfügung. Vor Beginn des ersten Durchgangs wird ausgelost, welche Mannschaft das Ziel (eine kleine Holzkugel von 25 - 35 mm Durchmesser) zuerst werfen darf. Ein Spieler dieser Mannschaft zeichnet einen Kreis auf den Boden (35 - 50 cm Durchmesser), aus dem die Zielkugel - auch Schweinchen genannt - auf eine Entfernung von 6 - 10 m geworfen wird. Die gleiche Mannschaft wirft nun eine erste Kugel, dem Ziel so nahe wie möglich. Beim Wurf müssen die Füße des Spielers innerhalb des Kreises sein und Bodenkontakt behalten, bis die gespielte Kugel den Boden berührt. Mannschaft B versucht nun, eine Kugel dem Ziel noch näher zu bringen - ist ihr das gelungen, versucht Mannschaft A diese Kugel zu überbieten ... und so fort, bis alle Kugeln gespielt sind. Hat eine Mannschaft keine Kugeln mehr, versucht die andere Mannschaft ihrer Kugeln so zu platzieren, dass sie näher am Ziel liegen als die dem Ziel am nächsten liegenden gegnerischen Kugeln. Denn jede Kugel einer Mannschaft, die dem Ziel näher liegt als die bestplatzierte des Gegners, zählt einen Punkt. In einem Durchgang wird also mindestens 1 Punkt vergeben (wenn bereits die zweitnächste Kugel die eines Gegners ist) und im Extremfall gibt es 6 Punkte, wenn eben alle Kugeln besser platziert sind als die beste des Gegners. Die Mannschaft, die den Durchgang gewonnen hat, beginnt den nächsten wie vorher beschrieben. Das Spiel ist beendet, wenn ein Team 13 Punkte gewonnen hat.
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